Rheinisches Museum für Philologie - Band 150 - download pdf or read online

By Bernd Manuwald

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Selten besteht Politik aus rein zweckrationalem Handeln. Politische ? berzeugungen entstehen nur begrenzt aus der Kraft der besseren Argumente im politischen Diskurs oder aus der F? higkeit, gesellschaftliche Probleme zu l? sen. Neben der Legitimation durch Diskurs- und Zweckrationalit? t spielen vor allem auch nicht reflektierte vorpolitische Auffassungen eine bedeutende Rolle sowohl bei der Stabilisierung eines politischen platforms als auch bei der politischen Mobilisierung.

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Die letzte, neueste und wichtigste Heimkehrergeschichte ist damit (fast) erzählt: Penelope hört die neueste nÒstow-Geschichte. Sie kann sie jetzt – anders als die Freier im ersten Buch – hören und sich an ihr erfreuen, weil der letzte Heimkehrer wieder auf Ithaka eingetroffen und von den Seinen angenommen ist und weil die Odyssee schon (fast) gesungen und das Trojaheimkehrerlied katÉ §joxÆn geworden ist. Man kann diese besondere Art der Unterordnung des traditionellen Stoffes und die Frage, ob die Tradition nicht doch auch in der Odyssee konkurrierend, d.

21. 93) Od. 1,35–43 (Zeus vor dem Götterrat); 296–305 (Athene zu Telemach); 3,193–200 (Nestor zu Telemach); 234–235 (Athene zu Telemach); 255–312 (Nestor zu Telemach); 4,91–92 (Menelaos zu Telemach); 512–537 (Proteus zu Menelaos in Die poetische Souveränität des homerischen Erzählers 29 immer einzelne Charaktere in der Odyssee, nicht der epische Erzähler, die diese Geschichte erzählen. Die Geschichten sind Teil der Reden und Gesprächsstrategien dieser Charaktere. Immer hat die Erzählung einen bestimmten Zweck, immer will der Erzähler mit dem Hinweis auf diesen Mythos bei seinem Gesprächspartner ein bestimmtes Ziel erreichen, ihn zu einer bestimmten Handlung überreden.

3,132 lugrÚn §n‹ fres‹ mÆdeto nÒston – eben das Wort lugrÒn hatte der Erzähler auch zur Inhaltsangabe des Heimkehrergesangs des Phemios verwendet: 1,327. 147) Od. 3,135 mÆniow §j Ùlo∞w, vgl. Il. : m∞nin . . oÈlom°nhn. 148) O. Jörgensen, Das Auftreten der Götter in den Büchern i–m in der Odyssee, Hermes 39, 1904, 357–382; vgl. dazu Danek (wie Anm. 24) 81–83. 149) Dazu Schmitt (wie Anm. 43) bes. 130–141. 150) Danek (wie Anm. 24) 82. 151 In Daneks Deutung aber ist die Verwendung einer Figurenrede für den Bericht von den anderen nÒstoi ein Mittel des Dichters, eine traditionelle Vorgabe mit einem eigenen kompositorischen Interesse zu versöhnen: Versöhnt werden müßten die traditionellen Vorgaben, daß Athenes Zorn ursächlich war bei der Zersplitterung des griechischen Heeres und der Rückkehr der Griechen und daß der Frevel des lokrischen Aias allein der Auslöser dieses Zornes war, mit dem poetischen Interesse, den Eindruck zu erwecken, alle Heimkehrergeschichten und die wichtigste Geschichte, die des Odysseus, zu berichten.

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